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Drinnen und Draußen

Klasse Klima

Zimmerpflanzen führen kein Schattendasein

Sansevieria (Bogenhanf). –  Foto: Pixabay

S ie werten jeden Raum auf und sorgen für ein gesünderes wie schöneres Ambiente in den eigenen vier Wänden. Nicht erst seit den Lockdowns und dem Motto „Wir bleiben zu Hause“ ist es en vogue, sich mit dekorativem Grün zu umgeben. Der grüne Zimmergenosse sorgt nicht nur für mehr Wohlbefinden, er verbessert auch die Luftqualität. Nicht zuletzt ein echter Tipp für alle, die im Homeoffice sitzen. Wer will schließlich bloß auf kahle Wände und überfüllte Bücherregale starren? Es muss ja nicht gleich ein Dschungel sein.

Es grünt so grün, wo Zimmerpflanzen blühen … Der Trend zum Indoor-Grün ist ungebrochen und legt in der Covid-19-Ära sogar noch zu. Zimmerpflanzen sind die  grünen Renner derzeit, kaum in die Regale der Gartencenter eingeräumt, schon sind sie ausverkauft. Es sind vorwiegend gute alte Vier-Wände-Klassiker wie Drachenbaum oder Yucca-Palme. Doch stehen auch Exoten mehr und mehr in deutschen Wohnzimmern. Schick will man es haben – und öfter mal was Neues dem Auge präsentieren.

Die Faustregel für drinnen könnte lauten: Alles, was wächst und grün ist, ist gut für das Raumklima und somit auch für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit. Die dekorativen Pflanzen verbessern die Luftqualität, sie filtern Schadstoffe heraus und sorgen für mehr Luftfeuchtigkeit. Apropos – vor allem im Winter, wenn viel geheizt wird, ist die Raumluft oft zu trocken. Doch trocknen die Schleimhäute bereits ab 30 Prozent Luftfeuchtigkeit abwärts spürbar aus. Wer seine zarten Pflanzen fleißig gießt, tut sich da Gutes. Denn die danken es, indem sie über ihr Blattgrün reichlich Wasserdampf ablassen.

Auch Schadstoffen rückt üppiges Grün kräftig zu Leibe. Hinter dicken Mauern reichern sie sich im Vergleich zu draußen um ein Vielfaches an. Ein Grund, warum man häufig lüften – und reichlich Pflanzen haben sollte. Denn giftige Substanzen aus dem Mobiliar und den Böden – allen voran Formaldehyd – sorgen drinnen für dicke, sprich ungesunde Luft. Pflanzen wie etwa Bogenhanf, Philodendron und der bei den Deutschen überaus beliebte Drachenbaum saugen Formaldehyd wie auch viele andere Noxen regelrecht auf. Das Rankengewächs Efeu soll sogar rund 90 Prozent der giftigen Chemikalie eliminieren.

Lebendes Grün aller Art oder botanischer Gattung hat noch ein anderes Gesundheitsplus im Gepäck: Menschen sorgen in ihrer Behausung durch ständige Präsenz für zu viel Kohlendioxid in der Raumluft. Ein Umstand, der im Übrigen müde macht. Üppiges Grün um sie herum wandelt dieses jedoch in den dringend benötigen Sauerstoff um.

Seit Corona boomt Indoor-Grünes

Wer durch Corona stimmungsmäßig eher im tiefen Keller sitzt, kommt gefühlt dank einer elegant und stimmig bepflanzten Wohnung in die obere Etage. Stellte man früher allenfalls ein paar Kübel auf, mutiert in Zeiten von Covid-19 und Co. die Bepflanzung in den eigenen vier Wänden vielerorts zu einem Hobby mit fast schon innenarchitektonischem Anspruch. Da prangt die Lilie vom Badezimmerbord, und der Kaktus treibt seine rosa Blüte inmitten grüner Gesellschaft im Pa­noramafenster. Selbst der vom Mief der 1950er- Jahre in seinem Image getrübte Gummibaum ist – richtig in Szene gesetzt – in so manchem Haus wieder en vogue. Etwa in einem perlmuttbesetzten Topf oder in bester Gesellschaft mit seltenen Palmen, in einem üppig ausladenden, goldfarbenen Trog. Seit Corona boomt Indoor-Grünes, 2020 legten die Deutschen fast zwei Milliarden dafür auf den Tisch. Zu Recht – denn das zarte Grün streichelt die Seele, ist eine Zierde für jeden Raum.

Grüne Oase für schwierige Zeiten

Die Umsatzsteigerung für Garten-Center und Co. gründet nicht nur in steigender Quantität. Vielmehr ist auch mehr Qualität gefragt: Hängende Gärten und vertikale Trennwände, von Strahlern in Szene gesetzte Bäume sowie in künstlerischen Trögen präsentierte, sündhaft teure grüne Exoten dürfen es sein. Oder soll es lieber eine Pflanze im Bild, sozusagen noch ein im Entstehen begriffenes, da ja noch wachsendes Gemälde sein? Das wäre so etwas wie der letzte grüne Schrei. Oder der Heimgärtner setzt eine von einer Grünlilie gekrönte Blumenampel in die Essecke.

Wie oder was auch immer – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Manch ein Fan von Gewächsen soll ja bereits seine Tapete nach der Pflanze aussuchen und nicht umgekehrt. Die zumeist immergrünen Gewächse haben noch einen weiteren Vorteil, gerade in diesen Zeiten, wo so viele Menschen so viel Zeit zu Hause verbringen: Sie kennen keine Jahreszeiten. Wird es im nächsten Herbst draußen kahl, blüht manch ein Tropenexot in den eigenen vier Wänden erst so richtig auf.

Übrigens: Bäume und andere Gewächse leben in freier Natur meist in idealer Symbiose, sie kommunizieren und helfen sich untereinander. Das sollte auch für die Symbiose Mensch-Pflanze gelten. So sollen die grünen Mitbewohner besser gedeihen, wenn man ihnen gut zuredet und sie berührt. Und ihnen passende Namen gibt, die Schlingpflanze etwa „Liliane“, den Geldbaum „Dollar“ oder den Kaktus schlicht „stachliger Freund“ nennt.    Christoph Trick

Plant Love

Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke

Sukkulenten, Palmen, Farne, Bromelien, Aronstabgewächse, fleischfressende Pflanzen … Über 70 Arten stellt Alys Fowler, Autorin zahlreicher Gartenbücher und Chef-Gärtnerin der BBC-Serie „Gardeners’ World“, in ihrem neuesten Werk „Plant Love“ in ausführlichen Porträts vor. Der Leser erfährt, unter welchen Bedingungen sie sich wohlfühlen, welcher Standort ideal ist und wie sie zu pflegen sind. Selbst Einsteiger finden so ganz einfach die Zimmerpflanzen, die am besten zu ihnen und in ihre Wohnungen passen. Daneben gibt es zahlreiche Tipps und Informationen zum Umtopfen und Vermehren sowie zur Behandlung bei Schädlings- oder Krankheitsbefall.

Plant Love von Alys Fowler

Verlag Eugen Ulmer, 2020, 176 Seiten,122 Fotos, 13 Zeichnungen

Cover: Verlag Eugen Ulmer

„Die Zimmerpflanzen mögen uns vielleicht nicht, aber wir mögen sie – tatsächlich brauchen wir sie!“, sagt Fowler, „auf jedem Fensterbrett, von jedem Regal hängend, jeden Schrank überragend, von der Decke baumelnd, reinigen sie unsere Luft von Schadstoffen, strömen den Duft grünen Lebens aus und erfreuen uns mit ihrem Anblick. Ich glaube, drinnen gärtnern ist genauso wichtig wie draußen gärtnern.“

Eine saubere Sache

Die professionelle Mülltonnenreinigung nimmt einem unangenehme Arbeit ab

Tonnenreinigungsmobil im Einsatz. – Foto: Kai-Uwe Digel

Spätestens wenn draußen die Temperaturen steigen, wird das wieder regelmäßig zum Problem im Müllhäuschen: Vor allem Biotonnen fangen gerne mal an zu stinken, wenn sich der Zersetzungsprozess im Inneren durch die Wärme beschleunigt und bei der regulären Entleerung Überbleibsel des Abfalls zurückbleiben. Auch die Restmülltonnen werden über kurz oder lang zur optischen, haptischen und olfaktorischen Herausforderung, wenn sich Verpackungsreste und aufgehende Mülltüten darin selbstständig gemacht haben. Ganz zu schweigen von Unaussprechlichem, das mitunter heimlich entsorgt wird. Vor allem, wenn sich eine große Anzahl von Mietern oder Wohnungseigentümern die gleiche Tonne oder den gleichen Container teilt.

Da hilft dann nur noch die baldige Säuberung mit Wasserschlauch, Dampfstrahler und Reinigungsmittel. Eine schweißtreibende und lästige Handarbeit, die keiner gerne macht. Inklusive Trocknungszeit dauert sie lange, und durch den Wasser- und Stromverbrauch geht sie nicht besonders umweltfreundlich vonstatten. Hier bietet es sich besser an, auf Spezialfirmen zuzugehen, die mit ihren Tonnenreinigungswagen direkt zum Haus oder der Wohnanlage kommen und die Mülltonnen vor Ort fachgerecht und ressourcenschonend reinigen. Der Wasserverbrauch wird dabei auf ein Minimum reduziert, es werden keine chemischen Reinigungszusätze benötigt, das Abwasser kann durch ein Kreislaufsystem nicht in die Umwelt gelangen und darüber hinaus entsteht durch die mobile Reinigung vor Ort weniger CO2-Belastung durch die Verbringung der Tonnen. Und nicht zu vergessen: Ein professionell sauber gehaltener Müllbehälter schützt zuverlässiger vor Schädlingsbefall, Bakterien und Sporen.

Reinigung vor der Haustür – auch für Hausverwaltungen

Nie mehr schmutzige Hände und Plackerei? Das hört sich ja fast zu schön ein, um wahr zu sein. Also online oder telefonisch einfach mal einen Termin ausgemacht, und da steht er dann plötzlich vor der Tür, der Reinigungs-Lkw. Er sieht aus wie eine etwas kleinere Ausgabe eines typischen Müllwagens, ist aber eine Waschanlage auf vier Rädern. Als die Zwei-Mann-Besatzung dynamisch aus dem Führerhaus springt, geht alles blitzschnell seinen Gang: Die bereitgestellte Tonne am Greifarm des Fahrzeugs eingehakt und kopfüber nach oben gefahren, fängt es sofort an beeindruckend zu rattern und zu dampfen: Das 70 Grad heiße Wasser entfacht seine Wirkung, und schon nach dem ersten Durchgang wirkt die lange Zeit nicht gereinigte Tonne fast wie neu – und nach dem zweiten strahlt sie geradezu. Fertig! Die Männer im Blaumann lassen die Tonne ab. Sie dampft noch ein wenig und ist wirklich so sauber, wie man es selbst höchstens nach langer Arbeit hinbekommen hätte. Alles hat maximal zehn Minuten gedauert, und schon fährt der Tonnenreinigungswagen weiter zum nächsten Termin. Die Rechnung, die danach ins Haus flattert, ist recht verträglich ausgefallen. Die Preise beginnen generell bei etwa 12 Euro pro Reinigung und Behälter. Das ist abhängig von der Tonnengröße, der Anzahl, dem Aufwand, der Fahrt-Frequenz und der Wegstrecke zum Auftraggeber. Möglich ist die Reinigung von haushaltsüblichen Tonnen mit einem Volumen zwischen 60 und 240 Litern, sowie von Großbehältern von bis zu 1100 Litern. Einige Firmen haben zusätzlich sogar noch die Reinigung von Spezialbehältern wie Altglascontainern oder Werkstofftonnen im Angebot. Gerade für Mietanlagen bietet sich in jedem Fall der turnusmäßige Besuch des Tonnenreinigers an. Jahreszeitlich angepasst im zwei- oder vierwöchigen Rhythmus oder bei ganz eiligen Fällen auch als Einzelfahrt.

Die unterschiedlichen Anbieter bieten hier vielfältige Pakete an. Für Hausverwaltungen könnte beispielsweise auch eine Variante nützlich sein, bei der die Reinigungsfirma sozusagen die Routen des Müllentsorgers ergänzt. Das Reinigungsfahrzeug kommt also am selben Tag wie das Müllauto und reinigt die stehen gelassenen Tonnen im Nachgang. Je nach Absprache sind die Fachfirmen das ganze Jahr über tätig, wobei es etwa wegen Eisbildung in den Behältern natürlich in der kalten Jahreszeit auch zu Abweichungen kommen kann. Eine weitere Möglichkeit, seine Mülltonne in einem ansehnlichen Zustand zu halten, sind kommunale Angebote wie etwa das des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM). Hier werden verschmutzte Tonnen nach Vereinbarung durch saubere Tonnen ersetzt. Für kleinere Tonnen wird dabei eine Gebühr von derzeit 15 Euro und für Großbehälter von knapp unter 50 Euro fällig. Auch hier kann man sich für eine einmalige Reinigung, beziehungsweise für einen Jahres- oder Saisonservice entscheiden. Der AWM betreibt auf einem seiner Betriebshöfe dafür eigens eine stationäre Waschanlage sowie ein Lager, in dem die gereinigten Tonnen-Varianten vorgehalten werden. Egal, welche Variante der professionellen Mülltonnenreinigung im Einzelfall infrage kommt: Ein bisschen was kann jeder Tonnenbesitzer auch selber tun, um die Reinigungsintervalle und somit die Kosten möglichst gering zu halten, gerade wenn bald wieder der Sommer beginnt: Feuchter Abfall in einer Restmüll- oder Biotonne, die in der Sonne steht, führt schnell zu Kondenswasser im Inneren – die erste Stufe zum „Versiffen“. Um dies zu vermeiden, hilft ein schattiger Standort, etwas Papier auf dem Tonnenboden, keine Flüssigkeiten hinein zu kippen und nassen Küchenabfall immer in Papiertüten wegzuwerfen.    Kai-Uwe Digel