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CloudRAID

Warum Daten ausgerechnet in der Cloud am sichersten liegen

Beim Thema Cyber-Kriminalität haben Unternehmen in den vergangenen Jahren viel dazugelernt – Hacker jedoch leider auch. Wie lassen sich sensible Daten schützen, wenn über deren Diebstahl und Manipulation nur Zeit und Mittel der Angreifer zu entscheiden scheinen?

Die Bundesdruckerei hat ein Cloud-File-Sharing entwickelt, das eine echte Herausforderung für Hacker ist. Das Gute daran: Die Technologie ist hochsicher, nutzerfreundlich und DSGVO-konform.

Kein Server ist unhackbar. An diesem Eingeständnis kommt in der IT-Branche niemand vorbei. Große Tech-Konzerne haben das lernen müssen – und auch Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind ein Prestigeziel für Cyber-Angriffe. Jedes Rechenzentrum bietet ein Einfallstor – und sei es noch so klein. Aufgabe von IT-Experten ist es, den Weg zu diesem Tor so steinig wie möglich zu machen und die Folgen eines erfolgreichen Angriffs in engen Grenzen zu halten.

Zugleich sollte jedes Unternehmen genauestens überprüfen, welche Wege nach draußen führen. Wenn Mitarbeiter mit Dienstleistern und Kunden kommunizieren, versenden sie sensible Geschäftsdaten oft über Public-Cloud-Services. Damit vertrauen sie einmal mehr auf einen zentralen – und eben hackbaren – Server, dessen Schutzniveau und Standort noch dazu oft unbekannt sind. Und weil Mitarbeiter die Daten überwiegend unverschlüsselt hochladen oder über öffentliche Netzwerke auf sie zugreifen, kommt es immer wieder zu Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Scheidet die Cloud bei derart viel Schwarzmalerei fürs File-Sharing sensibler Daten damit komplett aus? Nein – jedoch braucht es eine Lösung, die nicht nur bequem für User, sondern auch eine echte Herausforderung für Hacker ist. Tatsächlich gibt es Konzepte, die Datensicherheit auf ein hochsicheres Niveau bringen können. Die Bundesdruckerei hat mit Bdrive eine komplett DSGVO-konforme Lösung auf den Markt gebracht, die großen Wert auf das „Wo?“ des Speicherns legt, vor allem aber das „Wie?“ neu denkt. 

CloudRAID: Das „Wie?“ entscheidet

Beim Ablageort lautet der Trumpf „Hosted in Germany“. So arbeitet die Bundesdruckerei nur mit ISO-zertifizierten Cloud-Service-Providern aus Deutschland zusammen. „Aus Deutschland“ heißt dabei auch: Alle genutzten Rechenzentren befinden sich in der Bundesrepublik. Wo genau, ist über Bdrive jederzeit nachvollziehbar. Womit bereits der Blick zum „Wie?“ des File-Sharings wandert. Denn bei Bdrive werden beim sprichwörtlichen Teilen von Daten die entsprechenden Dateien im Wortsinne geteilt.

Dahinter steckt die Sicherheitstechnologie CloudRAID – die redundante Anordnung unabhängiger Cloud-Speicher. Bdrive zerteilt eine Datei in mehrere Fragmente, wobei jedes Bruchstück aus verschiedenen Teilen des Binärcodes zusammengesetzt ist. Die Fragmente landen danach dezentral auf den verschiedenen deutschen Cloud-Speichern.

Ein Hacker könnte mit dem erbeuteten Dateihäppchen allein nichts anfangen. Und selbst wenn es gelänge, zusätzlich an weitere Fragmente heranzukommen, wäre der Zugriff auf die Gesamtdatei unmöglich – denn diese sowie alle wichtigen Metadaten hat der User vor dem Zerteilen auf seinem Endgerät verschlüsselt.

Entschlüsseln kann am anderen Ende nur, wer durch seine digitale Identität seine Zugriffsberechtigung nachweisen kann und im Besitz des notwendigen privaten Schlüssels ist. Bei dieser clientseitigen – also komplett auf den Geräten der Nutzer stattfindenden – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung greift ein spezieller Algorithmus. Dank der starken Verschlüsselung, dem dezentralen Speicherkonzept und dem Identitätsmanagement der Bundesdruckerei behalten Sie immer die volle Kontrolle über Ihre Daten.