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Technologie

Alexa nutzen und Privatsphäre schützen – so geht es

Die Technik hat in den letzten Jahren große Sprünge gemacht und die Digitalisierung ist längst in unseren Wohnzimmern angekommen. Es gibt mittlerweile viele nützliche Tools und Geräte, die uns im Alltag unterstützen. Amazons Künstliche Intelligenz Alexa gehört dazu. Alexa macht das Leben von Millionen von Menschen einfacher und bequemer. Gleichzeitig haben einige Nutzer Fragen zur Sicherheit ihrer persönlichen Daten.

4 Minuten Lesezeit

Echo-Geräte wurden entwickelt, um Ihre Privatsphäre zu schützen. Wir zeigen Ihnen fünf Funktionen, die Ihnen helfen, mehr Kontrolle über Ihre Daten zu haben.

1. Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Sprachaufzeichnungen

Sie haben die Kontrolle über Ihre Daten. Sie entscheiden, ob Ihre Sprachaufzeichnungen für die Entwicklung neuer Funktionen genutzt oder manuell analysiert werden, um Alexa zu verbessern. Das können Sie in der Alexa-App unter „Alexa Datenschutz“ und „Legen Sie fest, wie Ihre Daten Alexa verbessern sollen“ tun. Sie können die entsprechende Einstellung auch in den Alexa Datenschutzeinstellungen über den Browser anpassen.

Ihre Sprachaufzeichnungen können Sie entweder gar nicht erst speichern oder automatisch alle drei oder 18 Monate löschen lassen. Eine weitere Möglichkeit ist, Alexa zu sagen: „Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe“ oder auch „Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe“. Sobald die Daten entfernt wurden, können Sie nicht mehr wiederhergestellt werden – auch nicht von Amazon. Ende 2020 wird Alexa außerdem in der Lage sein, alle jemals gemachten Sprachaufzeichnungen mit dem Befehl „Alexa, lösche alles, was ich gesagt habe“ zu löschen. Hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung.

2. „Alexa, warum hast du das gemacht?”

Egal, ob Sie Daueranwender sind oder gerade erst Amazon Echo mit Alexa kennenlernen: Seien Sie neugierig! Sie können fragen „Alexa, warum hast du das gemacht?”, wenn das Gerät etwas Unerwartetes tut oder fragen “Alexa, sag mir, was du gehört hast”, um zu verstehen, was Alexa verstanden hat. Volle Transparenz bietet auch die Liste aller Sprachaufzeichnungen, die einzeln gelesen, angehört und gelöscht werden können. Diese Liste umfasst Ihre gesammelten Alexa-Anfragen und gesprochenen Interaktionen mit Alexa, die mit Ihrem Konto verknüpft sind. Hören Sie den Audiostream, den Alexa in die Cloud gesendet hat, überprüfen Sie, was Alexa gesagt hat und lesen Sie Alexas Antwort. Sie können die Liste Ihrer Sprachaufzeichnungen unter Einstellungen > Alexa-Datenschutz > Sprachaufnahmenverlauf überprüfen.

3. Stellen Sie das Mikro aus

Jedes Echo-Gerät ist mit einer Taste ausgestattet, mit der Sie das Mikrofon vom Stromkreis trennen, falls Sie nicht möchten, dass Alexa Sie hört. Wenn das rote Licht durchgängig leuchtet, sind die Mikrophone ausgeschaltet. Das bedeutet, Alexa kann nichts von dem hören, was Sie sagen, reagiert nicht auf das Aktivierungswort und kann daher auch keine Sprachbefehle entgegennehmen. Wenn dagegen ein blaues Licht leuchtet, wissen Sie, dass Alexa gerade Sprachaufzeichnungen in die Cloud streamt.

4. Stellen Sie die Kamera aus

Für noch mehr Sicherheit, wenn Sie ihr Echo-Gerät nicht nutzen, lässt sich bei Echo-Show-Geräten mit Bildschirm die Kamera per Knopfdruck deaktivieren oder die eingebaute Blende vor die Kamera schieben. Wenn Ihr Echo-Gerät eine Kamera hat, können Sie diese auch mit dem An-/Aus-Schalter an Ihrem Gerät ausschalten. Ein rotes Licht zeigt Ihnen an, dass die Kamera deaktiviert ist.

5. Prüfen Sie, welche Rechte Sie Skills einräumen

Sie können Skills hinzufügen, um Alexas Fähigkeiten zu erweitern und Ihr Echo-Gerät Ihren persönlichen Vorlieben anzupassen. Alexa-Skills sind wie Apps auf dem Smartphone und wurden von Drittanbietern entwickelt.

Sie können prüfen, welche Rechte Sie diesen Anbietern einräumen möchten. Zum Beispiel ist es praktisch, einem Skill, mit dem man Pizza bestellen will, den eigenen Standort mitzuteilen. Immer gilt: Sie selbst entscheiden, welche Informationen Sie teilen wollen und welche nicht. Die Zugriffsrechte finden Sie unter „Alexa Datenschutz“ und „Skill-Berechtigungen verwalten“.

Benutzen Sie Skills von Drittanbietern, dann tauscht Alexa die entsprechenden Informationen mit dem Drittanbieter aus, damit dieser auf Ihre Anfrage antworten kann. Drittanbieter-Skills erhalten dabei nur den Text der Anfrage („Pizza Margherita mit extra Käse an folgende Adresse…“), aber nicht Ihre Sprachaufzeichnung.

Alexa begleitet Sie durch den Alltag und unterstützt sie bei verschiedensten Dingen. Es ist problemlos möglich, Alexa zu nutzen und dabei die Privatsphäre zu schützen. Dieser Beitrag liefert dazu Orientierung. Besuchen Sie außerdem das Alexa Datenschutzportal, um noch besser zu verstehen, wie Echo und Alexa Ihre Privatspäre schützen.